Hilfskrankenhaus Gunzenhausen

Tourismus-Projekt der Stadt Gunzenhausen und der Hochschule Ansbach

In einem gemeinsamen Tourismus-Projekt der Stadt Gunzenhausen und der Hochschule Ansbach haben Studierende eine Website für das Hilfskrankenhaus in Gunzenhausen entwickelt.

Das unterirdische, atombombensichere Hilfskrankenhaus in Gunzenhausen wurde von 1963 bis 1965 erbaut, hat eine Fläche von ca. 4000 Quadratmetern und wurde über Jahrzehnte hinweg für den Einsatzfall bereitgehalten. Im Falle eines Atomkriegs wären dort vor allem Verwundete aus dem Raum Nürnberg-Fürth versorgt worden. Das Hilfskrankenhaus kam glücklicherweise nie zum Einsatz. Heute kann der geschichtsträchtige Bau bei touristischen Führungen besucht werden und ein Eindruck der Räumlichkeiten, der Hilfsgüter und der technischen und medizinischen Ausstattung der damaligen Zeit gewonnen werden. 

Studierende der Hochschule Ansbach haben unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Helmut Roderus und Prof. Christian Barta das heute touristische Objekt medial aufbereitet in Form einer Website. Dies beinhaltete neben dem Storytelling, der Bilderstellung und der akustischen Bearbeitung auch die technische Umsetzung der Website.

Die Website beinhaltet einen Erlebnisteil, bei welchem Eindrücke durch die fiktive Figur einer Krankenschwester geschildert werden, einen Faktenteil, mit interessanten Informationen zum Hilfskrankenhaus und zum Kalten Krieg, und einem virtuellen Rundgang durch das Hilfskrankenhaus Gunzenhausen.

Hier geht es zur Website: Hilfskrankenhaus Gunzenhausen

Ansprechpersonen zum Projekt: Prof. Dr.-Ing. Helmut Roderus, Prof. Christian Barta